Geschichte

Die Geschichte des Lagers Westerbork ist vor allem aufgrund der Jahre 1942-1945 bekannt. Das Lager wurde jedoch bereits im Jahre 1939 erbaut und in Betrieb genommen. Bis zum Abbruch im Jahre 1971 wurde das Lager nahezu ununterbrochen genutzt.

  • Flüchtlingslager Flüchtlingslager Am 9. Oktober 1939 kamen die ersten 22 Flüchtlinge im Zentralen Flüchtlingslager Westerbork an. In den darauffolgenden Monaten wurden hunderte Flüchtlinge im Lager untergebracht.MEER
  • Durchgangslager Durchgangslager Ab 1. Juli 1942 war das Lager als Polizeiliches Judendurchgangslager Westerbork der Abfahrtsort von insgesamt 93 Zügen nach Auschwitz, Sobibor, Theresienstadt und Bergen-Belsen.MEER
  • Verfolgung Sinti und Roma Verfolgung Sinti und Roma Vom Lager Westerbork wurden am 19. Mai 1944 245 Sinti und Roma ins Vernichtungslager Auschwitz deportiert.MEER
  • Internierungslager Internierungslager Kurz nachdem fast 900 jüdische Gefangene befreit wurden, erhielt das Lager bereits eine neue Funktion und diente als Internierungslager für Mitglieder der NSB (Nationaal-Socialistische Beweging) und Kollaborateure.MEER
  • Armeelager Armeelager Am 1. Dezember 1948 übernahm das Kriegsminsterium das Lager Westerbork..MEER
  • Repatriierungslager Repatriierungslager Aus Mangel an Wohnraum wurden ab dem Sommer 1950 Niederländer aus Niederländisch-Indien im Lager Westerbork untergebracht. Ab diesem Zeitpunkt wurde das Lager “Schattenberg” genannt.MEER
  • Wohnsiedlung Schattenberg Wohnsiedlung Schattenberg Innerhalb eines Jahres mussten die Niederländer aus Niederländisch-Indien das Lager wieder verlassen, weil für repatriierte molukkische Militärangehörige des KNIL mit ihren Familien eine zeitliche Unterkunft benötigt wurde.MEER
  • Abbruch und Wiederaufbau Abbruch und Wiederaufbau MEER
  • Zeugnisse zu den Orten selbst Zeugnisse zu den Orten selbst MEER